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Erfahren Sie hier, wie die Taskforce auf das Thema Wirtschaft blickt.

Um was geht es?

Unsere Welt befindet sich in einem ständigen Wandel, in dem die Länder ihre Position neu definieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Schweiz, eine wirtschaftliche Kraft mit einer hohen Lebensqualität, spielt in diesem Prozess eine Schlüsselrolle. Dennoch bleibt eine wichtige Quelle für potenzielles und nachhaltiges Wirtschaftswachstum weitgehend ungenutzt: die Frauen.

Die Ausschöpfung des Potenzials der weiblichen Arbeitskräfte ist nicht nur ein Schritt zur Überwindung des Fachkräftemangels, sondern wirkt sich auch positiv auf die Wirtschaft und die Gesellschaft als Ganzes aus. Es ist an der Zeit, die Talente aller Menschen, unabhängig vom Geschlecht, voll zu nutzen und die Schweiz auf eine noch erfolgreichere und nachhaltigere wirtschaftliche Zukunft vorzubereiten.

Denn noch zu viele gut ausgebildete Frauen arbeiten nicht bzw. nur in niedrigen Teilzeit-Engagements. Neben individuellen Gründen sind es vor allem die unzureichenden politischen Rahmenbedingungen, die den Frauen im Weg stehen, wie die folgenden Beispiele zeigen:

· Zu hohe Kosten von Kinderkrippen und fehlende Verfügbarkeit in nicht-urbanen Regionen

· Fehlende Infrastruktur bei den Ganztagesschulen

· Zu hohe Steuerkosten bei der aktuellen Ehepaar- und Familienbesteuerung

Neben der möglichen Gefahr einer Verringerung der sozialen Absicherung durch die «Teilzeitfalle» besteht auch das Risiko des «Gender Pension Gaps»: Frauen im Rentenalter erhalten derzeit rund ein Drittel weniger Rente als Männer (SwissLife). Darüber hinaus kann der Entscheid für ein tiefes Pensum auch dazu führen, dass die Aufstiegschancen im Beruf geringer ausfallen können.

Aber auch Frauen, die Vollzeit arbeiten, sind in höheren Führungsebenen, im Topmanagement oder in Verwaltungsräten selten anzutreffen. Der jährliche Schillingreport verdeutlicht, dass Frauen trotz ihres hohen Bildungsniveaus und ihres starken Leistungswillens auch im Jahr 2023 noch in der Minderheit sind.

Trotz zahlreicher Studien, die belegen, dass geschlechtergemischte Teams bessere Leistungen erbringen, innovativer sind und so mehr Gewinn erwirtschaften, belegen Untersuchungen, dass Frauen mit „sticky floors“, dem „glass ceiling“-Phänomen und „unconcious biases“ zu kämpfen haben.

Und was können Sie tun?

Organisationen

Folgende Akteure engagieren sich in der Schweiz im Bereich Wirtschaft für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wie auch für die Gleichstellung von Frau und Mann.

Organisationen: Wirtschaft

Advance ist der führende Unternehmensverband für die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweiz, ein Netzwerk, dass sich für die Erhöhung des Anteils von Frauen im Management einsetzt. Auch die taskforce4women ist überzeugt, dass der Weg zur Chancengleichheit von Frau und Mann insbesondere über mehr Frauen in Führungspositionen führt.

Organisationen: Wirtschaft
Die erste Kita-Finanzierung der Schweiz. Awina finanziert bis zur Hälfte der Kita-Kosten. Nur 3% Zinsen pro Jahr für alle. Awina entlastet Familien finanziell und hilft bei der Planung. Sie unterstützt mit einem zweckgebundenen Kredit, mit dem ein Teil der Kosten für Kita-Plätze gedeckt wird.
Organisationen: Wirtschaft
BPW Switzerland vertritt die Interessen von berufstätigen Frauen mit dem Ziel, die wirtschaftliche und politische Teilhabe von Frauen zu verbessern. Ebenso wie die taskforce4women zeigt BPW Switzerland mit seinen 2300 Mitgliedern auf, wie gross das Potenzial an weiblichen Führungskräften bereits ist.
Organisationen: Wirtschaft

Das Collective bringt als Dachverband Initiativen und Organisationen zusammen, die Gründerinnen und Investorinnen im Schweizer Startup Ökosystem fördern - Für mehr Diversität, Transparenz, Zusammenarbeit und gemeinsame Wirkung. Auf der Collective Map finden Gründerinnen bereits über 40 Angebote. Das Collective wurde von SICTIC und den startup days initiiert. 

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